{"id":52,"date":"2011-10-17T03:54:51","date_gmt":"2011-10-17T01:54:51","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.roellig-it.de\/?p=52"},"modified":"2015-12-06T22:23:34","modified_gmt":"2015-12-06T21:23:34","slug":"hylafax-spinnt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.roellig-it.de\/index.php\/2011\/10\/17\/hylafax-spinnt\/","title":{"rendered":"Hylafax spinnt.."},"content":{"rendered":"<p>..nach dem ich bei einem <a title=\"[Teil 1]Merkw\u00fcrdig w\u00fcrdige neue Kunden\u2026..\" href=\"http:\/\/blog.roellig-ltd.de\/2011\/10\/merkwurdig-wurdige-neue-kunden\/\">Kunden<\/a>, der einen Fax2Mail Dienst betreibt, seine 28 Domains mit 3852 Mailboxen und mit <strong>95.183.533 MB Daten <\/strong>auf umst\u00e4ndlichste weise in unseren Mailcluster Migriert habe, habe ich mich gefragt aus welchen Grund alle Mails mit den angeh\u00e4ngen Faxen so enorm gross sind.<\/p>\n<p><!--more-->Also hab ich mich mal auf die Suche gemacht woran das liegen k\u00f6nnte. Normalerweise Produziert Hylafax keine so grossen PDF\u00b4s. Da Hylafax alle empfangen Faxe im TIFF G3 Format speichert sind diese auch relativ klein. Also muss der Fehler woanders liegen. Da die FaxDispatch, die f\u00fcr die Zuordnung der Empf\u00e4nger zust\u00e4ndig ist, eine eigene Entwicklung vom Kunden ist und die in Perl aufgebaut ist, kann die FaxDispatch daf\u00fcr nicht verantwortlich sein. Der Fehler muss also irgendwo zwischen dem Umwandlungsvorgang von TIFF in PDF zu suchen sein.<\/p>\n<p>Da wir f\u00fcr einige Kunden mal einige System mit Asterisk und Hylafax aufgesetzt hatten ging das aufsetzen auf einen alten HP DL 360 G1 mit zwei ISDN PCI Karten relativ schnell von der Hand. Das einzige was mir einige Probleme bereitete war das <a href=\"http:\/\/www.misdn.org\/index.php\/Main_Page\" target=\"_blank\">mISDN<\/a> mehr und mehr durch <a href=\"http:\/\/www.asterisk.org\/dahdi\" target=\"_blank\">DAHDI<\/a> ersetzt wird. DAHDI ersetzt damit auch Zaptel.<\/p>\n<p>Da DAHDI im Moment aber irgendwie im Umbruch ist und es mehrere unterschiedliche Varianten von DAHDI gibt, meckerte DAHDI beim starten jedesmal das er keine Hardware finden w\u00fcrde. Nach endlosem Suchen im Netz und st\u00f6bern in den Kernelmodulen fand ich herraus das der beim Installieren von DAHDI mit <strong>&#8218;make install&#8216; <\/strong>er das ben\u00f6tige <strong>dahdi_hfcpci<\/strong> Modul einfach l\u00f6scht. Der entscheidene Hinweis kam dann aus dem <a href=\"http:\/\/www.ip-phone-forum.de\/showthread.php?t=237311\" target=\"_blank\">IP Phone Forum<\/a>, auf den ich auch selber h\u00e4tte kommen k\u00f6nnen, ist nach dem make install von DAHDI einfach noch mal die installtion von dahdi_linux_complete dr\u00fcberlaufen zu lassen. Somit wird beim starten von DAHDI auch das korrekte dahdi_hfcpci Modul geladen, auch wenn er meckert das es anders heisst, womit die ISDN Karten auch liefen.<\/p>\n<p>Nachdem diese H\u00fcrde genommen war ging es an die Installation von Asterisk 1.8 und Hylafax. Da der letze Release von Sep. 2010 war kam dann halt die Version 6.0.5 zum Einsatz. Die Installation von Asterisk und Hylafax ging, bis auf ein paar fehlenden Developer Packete, wie erwartet Problemlos \u00fcber die B\u00fchne.<\/p>\n<p>Damit Asterisk auch die eingehenden Faxe an Hylafax durchreicht ben\u00f6tigt man IAXMODEM, was ein virtuelles Modem in Asterisk und Hylafax Simuliert. Da beim Setup von Hylafax mittels faxsetup auch gleich die Modems mit erkannt werden, werden diese auch entsprechend als CLASSE 1\/1.0 Modems erkannt. Damit Asterisk auch weis das er die iaxmodem nutzen soll muss man in der extensions.conf einen Kontext einbauen der auf die entsprechend iaxmodems zeigt. Somit sieht Hylafax ein normales Fax Modem und kennt nat\u00fcrlich auch dessen Eigenschaften.<\/p>\n<p>Als n\u00e4chstes mal mit sendfax ein Testfax verschickt, nat\u00fcrlich an die Telefonnummer an dem auch die IAX Modems h\u00e4ngen und warten bis das Fax eingegangen ist. In der Standardeinstellung erzeugt Hylafax nur TIFF Bilder, auch wenn es ein mehrseitiges Fax ist, ist es immer EIN tif Bild. Da die meisten Bildbetrachter mit mehrseiten TIFF\u00b4s nicht klar kommen ben\u00f6tigt man hier f\u00fcr spezielle Betrachter.<\/p>\n<p>Nach dem die eingegangenden Faxe ordentlich aussahen wurde in der FaxDispatch, bzw geht das auch direkt \u00fcber die faxrcvd, das versende Format von TIFF auf PS umgestellt. Auch hier sollten kein grossen Dateianh\u00e4nge zu erwarten sein da PS \u00e4hnlich RTF ein sehr schlankes Format ist. Also nochmal ein paar Testfaxe mit sendfax verschickt.<\/p>\n<p>Da ich hier in Asterisk und Hylafax gleich 20 Modems konfiguriert hab, verschickt Hylafax auch gleichzeitig mehre Faxe, was die Sache sehr beschleunigt. Auch hier wieder ist das Ergebniss nicht wirklich \u00fcberraschend. Alle PS Dokumente sind relativ klein und bescheiden.<\/p>\n<p>Bleibt als nur noch der Prozess vom TIFF zum PDF !! Also in der FaxDispatch von PS auf PDF umgestellt und siehe da nichts!!!!!????<\/p>\n<p>In meiner Installation waren die PDF Faxe in der zu erwartenden Gr\u00f6sse. F\u00fcr ein 62 seitiges Fax waren das knapp 3,5 MB was wirklich nicht viel ist!!!!<\/p>\n<p>ALSO muss die Installation des Kunden einen Schuss weg haben!! Also mal auf die schnelle den Kunden angerufen und gefragt woher seine Hylafax Installation ist.<\/p>\n<p>Kurze Frage kurze Antwort: Hylafax Installation wurde gekauft und von einer Firma Installiert!!!<\/p>\n<p>Also um einen root Zugang auf der Hylafax Maschine gebeten und keine 10 Minuten war das Passwort f\u00fcr mich ge\u00e4ndert!! So gleich dann mal einen Blick auf die Hylafax Installation geworfen und festgesetellt das die Installations Firma da rumgebastelt hat.<\/p>\n<p>Merkw\u00fcrdigerweise waren da Bibliotheken in der Hylafax Installation die normalerweise nicht im Orginalen Hylafax Packet enthalten waren. Ein Blick in die \/etc\/debian_version verriet das System als Debian 3.0 (Woody). Obwohl die Kiste erst drei Jahre alt ist ist das nicht schlecht das da nen Debain 3.0 l\u00e4uft!!!!<\/p>\n<p>Das sch\u00f6ne an der Sache ist das die Firma vor zwei Jahren Pleite gagangen ist und damit der Support f\u00fcr die Maschine samt Installation schlagartig Futsch war!!!<\/p>\n<p>Daher hab ich dem Kunden geraten die Kiste samt Installation in den Ruhestand zu schicken und sich was neues mit Hinzustellen. Da mein alter HP DL 360 G1 schon am laufen war hab ich ihm die Kiste vorbeigebracht und die configs von Hylafax und Asterisk r\u00fcberkopiert.<\/p>\n<p>Im \u00fcbrigen hab ich herrausgefunden das in der tiff2pdf die omin\u00f6sen Bibliotheken eingebunden waren und \u00fcber ziemlich Kryptische Optionen angesprochen wurden. Ein Direktes aufrufen auf der Kommandozeile Flutete den Bildschirm f\u00fcr knapp zwei Minuten mit Datenm\u00fcll!!! AH JA!! Klasse!<\/p>\n<p>Daraufhin hab ich mir ein PDF Fax genommen, was im Original nur 16 Seiten hat, und es nach PS zur\u00fcck konvertiert und siehe DA, nach Seite 16 kommt nur noch Datenm\u00fcll!! Warum weiss keiner, aber schlimm ist auch das man in den PDF Dokumenten sowas nicht sieht, da der PDF Viewer das anscheinend komplett Ignoriert.<\/p>\n<p>Schlimm ist auch das der Kunde f\u00fcr seine Hylafax Installation viel Geld auf den Tisch gelegt hat und daf\u00fcr eigentlich nur M\u00fcll bekommen hat, zu dem auch noch veraltet und verpfuschte Software!!<\/p>\n<p>Damit sind jetzt alle Fax die Hylafax als PDF\u00b4s an die Mails h\u00e4ngt wieder in einer Vern\u00fcnftigen gr\u00f6sse, was die \u00dcbertragung von Hylafax zum Mailsystem enorm beschleunigt und auch seine 15 MBit Standleitung Sp\u00fcrbar entlastet.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr hat der Kunde jetzt N\u00e4gel mit K\u00f6pfe gemacht und ich hab ihm ein die Alten Server durch neue und aktuelle Installationen von Asterisk, Hylafax und Debian ersetzt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>..nach dem ich bei einem Kunden, der einen Fax2Mail Dienst betreibt, seine 28 Domains mit 3852 Mailboxen und mit 95.183.533 MB Daten auf umst\u00e4ndlichste weise in unseren Mailcluster Migriert habe, habe ich mich gefragt aus welchen Grund alle Mails mit den angeh\u00e4ngen Faxen so enorm gross sind.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-52","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.roellig-it.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.roellig-it.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.roellig-it.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.roellig-it.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.roellig-it.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=52"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.roellig-it.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.roellig-it.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=52"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.roellig-it.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=52"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.roellig-it.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=52"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}